F.D.P.

Die Liberalen

PRESSEERKLÄRUNG vom 25.11.1996


Palast

Viele Worte - keine Taten - Strieder muß Farbe bekennen!

Der F.D.P.-Vorsitzende Prenzlauer Berg und Landesvorstandsmitglied Rainer-Michael Lehmann fordert nach den Dementis von Senator Strieder um den ehemaligen Palast der Republik ein klares Wort von Seiten des Senates:
Strieder muß Farbe bekennen, der Bau wird durch Warten nicht besser. Der Verdacht sozialdemokratischer Hinhaltetaktik scheint sich zu bestätigen.
Strieder hatte am 02.08.1996 gegenüber dem SFB klar Position pro Palast gezogen. Er erklärte, daß die Sanierungsmaßnahmen eines geringeren Aufwandes bedürfen, als bislang angenommen.
In einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" wiederholte er diese Aussage. Bereits zur Eröffnung seines neuen Amtssitzes erklärte Strieder, daß wohl "völlig falsch" gelesen worden ist.
Der F.D.P. ist es völlig gleich, wer oder was Strieder zurückgepfiffen hat, wenn er nicht fähig ist, Positionen durchzuhalten, muß er gehen!: so Lehmann.
Sowohl die Stadtplanung für die Mitte Berlins liegt damit zu einem Teil auf Eis, ferner geht es hierbei um das Zusammenwachsen der Stadt.
Lehmann: Der Senat macht am Palast klar, daß er sich der gemeinsamen Geschichte der Stadt nicht stellen will.
Bundeswirtschaftsminister Rexrodt hat schon im Juni 1995 eine schnelle Entscheidung für den Erhalt des Palastes angemahnt.
Die F.D.P. bleibt dran.

F.D.P. Prenzlauer Berg - Partner im Bezirk

Rainer-Michael Lehmann, Bezirksvorsitzender F.D.P. Prenzlauer Berg Rotdornallee 7, 12623 Berlin,
Tel. 030/6676934; 030/98206060


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